Kayıtlar

Mevlana Sunumumuzla ilgili görseller

Resim
17 Aralik Mevlana’nin ölüm yildönümü olmasi münasebetiyle  17 Aralik 2012 saat 19.30- 21.30 arasinda Bonn Üniversitesi Hörsaal 13te  „Mevlana’yi Anma ve Anlama Günü“ tertipledik. Etkinligimiz  Bonn'da faaliyet gösteren farkli Türk cemiyetlerine mensup olan vatandaslarimiz ve Türkce konusan farkli milletlere mensup katilimcilar   tarafindan ilgiyle takip edildi.  Yüksek lisans tezini Mevlana hakkinda yazan ve doktorasini yine Mevlana hakkinda yazmakta olan Abdullah Kuslu Mevlana ve Semsi Tebrizi  arasindaki etkilesim hakkinda  bir sunum yapti Dr. Hüseyin Kahramanlar Mevlana'nin „Mesnevi“sinden alintilar yaparak    Mevlana hakkinda ve Elif Safak'in "Ask" romaninini yorumlayarak romanda anlatilan Mevlana, Semsi Tebrizi ve dönemin siyasal ve toplumsal kosullari hakkinda iki sunum yapti. 

Lesen als Weg zum Humanen

 Lesen als Weg zum Humanen In der Neuzeit wird der Text im weitesten Sinne erfasst; er wird nicht nur als literarischer Text verstanden, sondern auch die Welt, die analog dem Text entziffert und erschlossen werden kann, gehört zu dem Textbegriff. Um diese Reichweite bzw. Unbegrenzheit des Textbegriffs formulieren zu können, kann hier Jacques Derrida angeführt werden: „Das, was ich also Text nenne, ist alles, ist praktisch alles. Es ist alles, das heisst, es gibt einen Text, sobald es eine Spur gibt.(...) der Text beschränkt sich folglich nicht auf das Geschriebene, auf das, was man Schrift nennt, im Gegensatz zur Rede. Die Rede ist ein Text, die Geste ist ein Text, die Realität ist ein Text, in diesem neuen Sinne. (...) Der Text ist kein Zentrum. Der Text ist diese Offenheit ohne Grenzen der differentiellen Verweisung.“ [1] Es geht nicht nur darum, die Bücher, sondern auch die Welt, das Leben, und die Umstände zu lesen. Welche praktischen Konsequenzen sich daraus fürs...

Die Bedeutung des Diskurses

 Widerstand durch Erzählen Köpf gehört wohl zu den Schriftstellern, die die Welt sprachkritisch begriffen haben, die davon ausgehen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem herrschenden Sprachgebrauch und den existierenden Umständen gibt. Damit diese überhaupt wahrgenommen werden können, sollten sie erst erzählt werden:  „ Tatsachen kann man nicht erzählen. Tatsachen sind erst erzählbar nach ihrer Verwandlung in Geschichten.“(Ks, 170) Köpf begreift die Welt als ein sprachliches Ereignis. Ihm liegt es daran, die herrschenden unmenschlichen Umstände durch sein Erzählen zu überwinden. Erzählen ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, die Welt aus einer anderen Wahrnehmungsweise als die herrschende zu verstehen. Die Gefahren, wie atomare Bedrohung, Massenvernichtung, Auf- und Nachrüstung, ökologische Umweltkatastrophen, mit denen die Menschen konfrontiert sind, sollten erst in Erzählungen verarbeitet werden, damit die Dimension der weltweit herrschenden ka...